Zahnimplantate

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Einer unser Schwerpunkte ist die Implantatbehandlung. Vor nicht allzu langer Zeit bedeutete Zahnverlust für betroffene Patienten häufig das Tragen von Teil- oder Vollprothesen.

Mit Implantaten ist es heute möglich, in vielen Fällen, dauerhaft festsitzenden Zahnersatz einzugliedern. Nicht nur ästhetisch, sondern auch funktionell stellen Implantate eine bessere Alternative zu Teil- und Vollprothesen dar.

Was genau ist ein Implantat? Unter einem Implantat versteht man eine künstliche Zahnwurzel, die häufig aus gewebeverträglichen Titan besteht. Das Ziel: verloren gegangene Zähne wieder zu ersetzen.

Titan ist ein einzigartiges Metall, das sich sehr gut mit dem Knochen verwächst (Osseointegration) und keine Allergien oder Überempfindlichkeitsreaktionen auslöst. Zudem ist es sehr belastungsfähig und wird auch in anderen Bereichen der Medizin eingesetzt, z. B. für Hüftimplantate.

Zahnimplantate sind in der Regel zwischen 9-16 mm lang und haben einen Durchmesser von 3-6 mm. Es gibt viele Implantathersteller. Gute Erfahrungen haben wir mit Camlog gemacht, ein führender Anbieter im Bereich der Zahnimplantatherstellung.

Bevor ein oder mehrere Zahnimplantate gelegt werden können, müssen Zähne und Zahnfleisch in Ordnung sein. Wenn eine Zahnfleischentzündung vorliegt, hat es keinen Sinn, teure Zahnimplantate zu legen, weil die Gefahr besteht, dass sie nicht einheilen. Deshalb ist manchmal eine Grundsanierung vor der Behandlung nötig.

In einigen Fällen ist es notwendig, den Knochen zu verstärken und aufzubauen, damit Zahnimplantate halten. Um beurteilen zu können, ob ein Zahnimplantat eingesetzt werden kann, wird vor einer Operation ein Röntgenbild angefertigt.

Einige Patienten empfinden die Implantatoperation als belastend. Wir bieten Ihnen diese Operation in örtlicher Betäubung mit zusätzlicher Sedierung an. Bei Patienten mit Zahnarztangst oder bei grösseren Eingriffen (zum Beispiel Knochenaufbauten) ist die Behandlung auch in Vollnarkose möglich. Selbstverständlich werden Sie von einem erfahrenen Anästhesisten (Narkosearzt) betreut.

Im ersten Schritt der Behandlung wird ein kleines Loch für das Implantat in den Kieferknochen eingebohrt. Die Schleimhaut wird über dem Implantat vernäht und eine provisorische Prothese oder Brücke eingesetzt. Nach 3-6 Monaten (je nach Knochenqualität) wird der Implantatkopf wieder freigelegt und ein Abdruck genommen, damit anschließend der Zahnersatz auf die künstliche Zahnwurzel eingesetzt werden kann.

In der Vergangenheit wurden einzelne Zahnlücken durch Brücken geschlossen. Dabei musste man die Nachbarzähne beschädigen (beschleifen). Durch das Einsetzen eines Zahnimplantates bleiben die Nachbarzähne unberührt.

Zahnimplantate halten sehr lange. Bei guter Mundhygiene, die notwendig ist, können Zahnimplantate ein Leben lang halten.